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SEKA-Journal Nr. 10 - Juni 2002 |
Splitska, Brac, im Mai 2002
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
liebe Freundinnen und Freunde von SEKA,
mit diesem unserem 10. SEKA-Journal halten Sie gleichzeitig unser "Jubiläumsheft" anläßlich SEKAs 5. Geburtstag in den Händen. Fünf Jahre arbeitet SEKA nun - und manchmal erscheint es uns, daß es doch eigentlich schon 10 Jahre sein müßten, so prall gefüllt mit Ereignissen, intensiven Begegnungen, mit Arbeit von früh bis spät, mit Sorgen und kleinen und großen Erfolgen, mit Momenten der Zufriedenheit und des Glücks waren diese fünf Jahre für uns als SEKA-Team. An unserem Geburtstag am 28. Juni 2002 werden mehr als tausend Frauen und Kinder einmalig oder mehrfach ins SEKA-Haus gekommen sein: zu Erholungsaufenthalten, zu therapeutischer Arbeit oder zu Seminaren.
"Fünf Jahre SEKA" - das ist für uns ein Anlaß, einmal innezuhalten und zurückzuschauen auf die Arbeit der letzten Jahre, uns zu erinnern, wie es eigentlich angefangen hat - lange vor dem 28. Juni 1997.
An diesem Rückblick und unseren Erinnerungen möchten wir Sie, liebe LeserInnen, teilnehmen lassen. Durch Fotos, die unseren "Rückblick" begleiten, wollen wir auch deutlich machen, wie viele Kolleginnen die SEKA-Projektarbeit mitgetragen haben, nicht nur als SEKA-Stammteam, sondern auch als zeitweilige Mitarbeiterinnen, Volontärinnen und Honorar-Mitarbeiterinnen, oder als SEKA-Vereins- und Stammtischfrauen in Hamburg.
Außerdem geben wir einen Überblick über die Namen all der Organisationen und Einrichtungen, aus denen Frauen und Kinder bzw. Mitarbeiterinnen an Angeboten im SEKA-Haus teilgenommen haben. Wie immer finden Sie auch unsere kleine Statistik mit den aktuellen Zahlen über die 5-jährige Projektarbeit.
Einige wenige von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, haben das Projekt SEKA von seinen ersten Anfängen an begleitet und sind ihm treu geblieben. Andere sind irgendwann im Laufe der fünf Jahre auf SEKA aufmerksam geworden und haben sich entschlossen, unsere Arbeit zu unterstützen. Auch eine große Anzahl von Organisationen, Einrichtungen und einige Firmen haben uns gefördert und unsere Arbeit möglich gemacht. Ihnen allen möchten wir in unserem Jubiläums-Journal ausdrücklich danken.
Außerdem drucken wir ein Grußwort unserer Schirmherrin, Bischöfin Maria Jepsen, sowie die Glückwünsche von einigen der Organisationen aus der Region, mit denen wir besonders eng zusammenarbeiten. Auch die Glückwünsche einer unserer Fortbildungsgruppen finden sich in diesem Heft.
Und natürlich darf sich ein Geburtstagskind etwas wünschen. Anläßlich unserer finanziell kritischen Situation fällt uns das nicht schwer: Unser Geburtstagswunschzettel.
Doch SEKAs Geburtstag ist nicht unser einziges Thema in diesem Heft, das ja auch deutlich umfangreicher ist als gewöhnlich:
Henni Bartram und Gabriele Müller berichten von ihrem Besuch in Slawonien und der "Bosanska Posavina". (Hintergrundthema)
Über die Themen Rückkehr und (Wieder-) Zusammenleben in den vom Krieg am meisten betroffenen Gebieten, über das umstrittene Thema "Versöhnung" und SEKAs Beitrag zum Friedensprozeß hat Gabriele Müller ein Gespräch geführt mit Mitarbeiterinnen verschiedener Organisationen, das wir in Auszügen abdrucken.
Zilha Carkadzic, Lehrerin in Sarajevo und Teilnehmerin an dem ersten Fortbildungszyklus "Psychodrama", schildert ihre Erfahrung mit der Methode Psychodrama in der Schule.
Und schließlich schreibt Henni über ihre Eindrücke als Volontärin im SEKA-Haus.
Wir wünschen uns, daß Sie das Journal auch diesmal mit Interesse lesen - und daß Sie uns weiter treu bleiben!
Mit herzlichen Grüßen
Gabriele Müller, Mirjana Bilan, Henni Bartram,
Marija und Fani Mišetic, Christa Paul und Bergit Falter