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SEKA-Journal Nr. 5 - November 1999 |
Für viele Menschen in Deutschland ist der "Krieg im ehemaligen Jugoslawien" inzwischen gleichbedeutend mit "Krieg in Bosnien-Herzegowina" oder nun dem Krieg um den Kosovo. Wenige erinnern sich daran, daß 1991 in einem grausamen Krieg ca. ein Drittel des Gebiets Kroatiens von serbischen Paramilitärs und jugoslawischer Volksarmee besetzt wurden. Diese Eroberungen zeichneten sich durch dieselben extremen Grausamkeiten aus, die später zur Vertreibung der nicht-serbischen Bevölkerung im Krieg in Bosnien-Herzegowina angewandt wurden. (Es waren häufig auch dieselben Mörderbanden, wie z.B. "Arkan" und seine Schlächter, die für die Massaker in Vukovar ebenso verantwortlich waren wie für zahlreiche Massaker wenig später in Nord- und Ostbosnien und nun wieder in Kosova.)
Die Verantwortung an der Eskalation des Konflikts um die Unabhängigkeit Kroatiens trugen serbische wie kroatische Ultra-Nationalisten in gleichem Maße.Anmerkung Die serbische Seite war 1991 jedoch sehr viel besser gerüstet, da sie auf das riesige Waffenarsenal der Jugoslawischen Volksarme zurückgreifen konnte. Für den größten Teil der Bevölkerung Kroatiens kam der Krieg vielleicht nicht völlig unerwartet. Die meisten Menschen waren aber der Überzeugung, daß dieser Konflikt - ähnlich dem vorausgegangen Kurzkrieg in Slowenien - schnell vorüber sein würde. Niemand in der normalen Bevölkerung erwartete, daß er solange
dauern und ein solches Ausmaß an Zerstörung und Grausamkeit mit sich bringen würde.
Ab dem Winter 1991/92 bis zum Frühjahr 1995 waren die Gebiete in Ost- und Westslawonien, sowie die Krajna, in der Hand der serbischen Paramilitärs, die dieses Gebiet zur "Serbischen Republik Krajna" ausriefen und "Großserbien" angliedern wollten.
Die Städte Vukovar (Ostslawonien) und Pakrac, bzw. Lipik (Westslawonien) waren fast völlig zerstört, ebenso der größte Teil der umliegenden Dörfer. Die nicht-serbische (bzw. nicht-orthodoxe) Bevölkerung war mit brutalsten Mitteln vertrieben worden (dazu gehörten Verschleppung in Folterlager, Mißhandlungen, Vergewaltigungen ebenso wie Morde und Massaker).
In der Aktion "Blitz" im Mai 1995 eroberte die kroatische Armee (unter der Duldung von UN und EU) Westslawonien zurück. In der Folgezeit gab es immer wieder von kroatischer Seite Übergriffe und Schikanen gegenüber der verbliebenen serbischen Bevölkerung.
Eine der Gruppen von Frauen und Kindern, denen SEKA im Sommer 1999 einen Erholungsaufenthalt ermöglichen konnte, kam aus der Region um die kleine westslawonische Stadt Pakrac. Die zahlreichen Gespräche mit den Frauen dieser Gruppe nehmen wir zum Anlaß, um in diesem SEKA-Journal über die Lebenssituation von Frauen und Kindern in Westslawonien - während des Krieges und heute - zu berichten.
Zusätzlich schildern wir das Engagement des "Klub Zena Pakrac", der sich neben sozialen Aufgaben besonders für die Verständigung zwischen den Bevölkerungs- / Religionsgruppen einsetzt. Ergänzend zu dem Artikel drucken wir Auszüge aus einem Interview mit einigen größeren Kindern der Gruppe.

Die 750 Jahre alte Kleinstadt Pakrac liegt in der Region Westslawonien (nicht zu verwechseln mit Slowenien!) in Kroatien, etwa 130 km östlich von Zagreb, 50 km nördlich der (inzwischen wieder befahrbahren) Autobahn Zagreb - Belgrad.
Vor dem Krieg war Pakrac eine malerische kleine Stadt, gleichzeitig aber auch ein Handelsknotenpunkt und ein Zentrum der jugoslawischen Glasindustrie. Westslawonien war bekannt für seine Holzindustrie. Darüber hinaus gab es Thermal- und Heilquellen, die in der Nachbarstadt Lipik als Mineralwasser "Studenac" abgefüllt wurden und Lipik zu einem beliebten Kurort machten.
Vor dem Krieg umfasste der Kreis Pakrac ca. 28.000 Einwohner, die zu unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen gehörten. Jeweils etwa ein Drittel waren Serben bzw. Kroaten, das restliche Drittel setzte sich zusammen aus Italienern, Tschechen, Ungarn, Donauschwaben, Ukrainern, Russinen und Slowaken.
Im März 1991 begannen sich aufgrund der zunehmenden nationalistischen Propaganda beider Seiten die Spannungen zwischen Serben und Kroaten im Raum Pakrac zu verschärfen. Teile der serbischen und der kroatischen Bevölkerung begannen sich zu bewaffnen, da sie sich von der Gegenseite bedroht fühlten. Es kam immer wieder zu kleineren gewalttätigen Auseinandersetzungen.
Am 19. August '91 wurde schließlich mit einer militärischen Aktion von serbischen Milizen der Ost- und Südost-Teil von Pakrac besetzt. Von dort aus wurde nun das übrige Pakrac durch Artillerie und Sniper beschossen, bis im Frühjahr 1992 schließlich UN-Truppen einen fragilen Waffenstillstand sicherten, gleichzeitig aber dadurch auch die Besatzung aufrechterhielten.
Die 4 km von Pakrac entfernte Kleinstadt Lipik wurde von den serbischen Milizen zum ersten Mal am 23. September angegriffen.
Pakrac und Lipik sind neben Vukovar die am schlimmsten vom Krieg betroffenen Städte in Kroatien.
Auch in diesem Krieg zeigte sich, daß er hauptsächlich die Zivilbevölkerung zum Ziel hatte, um sie auf diese Art und Weise aus dem Gebiet zu vertreiben. In der schlimmsten Zeit sind 2000 bis 3000 Granaten täglich auf den Westteil von Pakrac gefallen. Beim ersten massiven Angriff auf Lipik am 13.10., erzählt Mirjana B., wurden innerhalb einer Stunde 98 Granaten nur auf einen einzigen Schornstein (den einer Fabrik) abgeschossen. Die erste Granate in Lipik traf das örtliche Kinderheim.
Hunderte Menschen wurden von Granaten oder Snipern getötet. Viele sind "verschwunden". Im nahegelegenen Dorf Bucje gab es 1991-92 ein Lager der serbischen Milizen in der dortigen Schule. Dort wurden Kroaten und Serben, die sich dem nationalistischen Regime nicht anpaßten, gefangengehalten, gefoltert, viele umgebracht. Manche der kroatischen Lagerhäftlinge wurden gegen kriegsgefangene Serben ausgetauscht. Viele der Lagerinsassen sind bis heute "vermisst". Es ist davon auszugehen, daß auch sie tot sind.
Lipik wurde zweimal von den serbischen Milizen erobert, zweimal von der kroatischen Armee zurückerobert. Bei jeder Eroberung wurde die noch nicht geflüchtete Zivilbevölkerung (meist alte und kranke Menschen, die nicht fliehen konnten) bedroht, mißhandelt und viele Menschen auf grausame Weise ermordet.
Viele der Frauen aus der Pakracer Gruppe, die ins SEKA-Haus kamen, haben auf diese Weise Angehörige und Freunde verloren. "In meiner Straße gab es 80 Häuser und in jedem zweiten Haus haben sie wenigstens einen Menschen umgebracht," berichtet Mirjana B.
Nachdem sie und ihre beiden (damals 6 und 13 jährigen) Kinder gemeinsam mit 40 anderen Menschen 36 Tage im Keller des Kaufhauses ausgeharrt hatten, gelang ihr mit den Kindern eine abenteuerliche Flucht mit dem Auto durch die feindlichen Linien hindurch. "Ich wußte, es war ein großes Risiko, aber wir hatten keine Wahl: wenn wir geblieben wären, hätten sie uns mit großer Wahrscheinlichkeit umgebracht." Und dann ergänzt sie: "Das Auto nach uns wurde beschossen, zwei Menschen starben..."
Eine andere Frau erzählt, daß in ihrem Dorf alle zurückgebliebenen Bewohner ermordet wurden. Ihr und ihrer Familie gelang es kurz vor der Eroberung zu entkommen. Kurz zuvor hatten sie ihr neues Haus fertiggestellt, das dann völlig zerstört wurde.
Der Vater einer jungen Frau wurde grausam ermordet. Er hatte sich geweigert zu fliehen: "Mir altem Mann wird schon nichts passieren," hatte er gemeint.
Auf die Frage, was ihnen am meisten geholfen hat, diese schreckliche Zeit durchzustehen, antworten die Frauen: "meine Kinder", "das Wissen, daß ich muß", "Ich war doch für meine Familie verantwortlich", "Verwandte und Freunde", "meine Dickköpfigkeit".
Und auf die Frage, inwieweit sie sich durch die Erfahrungen des Krieges verändert haben, meint eine Frau: "Bei allem Schrecklichen, was dieser Krieg gebracht hat, kann ich doch auch etwas Positives sehen: Ich hab vieles verändert nach dem Krieg, so vieles improvisieren müssen, um unser Flüchtlingsleben zu organisieren. Ich habe viel gelernt, aber auch erkannt, welche Fähigkeiten ich habe, z.B. hab ich in unserer Flüchtlingsunterkunft einen Kindergarten improvisiert. Ich bin selbstbewußter geworden.
Ich hab angefangen, mich mit Frauen zusammenzuschliessen, für unsere Rechte einzutreten......Aber auch mein Mann hat sich verändert, sicher auch durch die Erfahrung seiner schweren Verwundung. Er war früher viel konservativer, patriarchaler, jetzt ist er liberaler, hat viel mehr Verständnis für mich oder für die Kinder.
Insgesamt hat der Krieg unsere Familie näher zusammengebracht. Als ob uns noch mehr bewußt ist, wie wichtig wir einander sind."
Dagegen meint eine andere Frau: "Mein Mann hat sich sehr negativ verändert durch den Krieg, er ist völlig verschlossen. ... Er will am liebsten alles kontrollieren und mich zu Hause anbinden. Ich lasse mir das aber nicht mehr gefallen. Für mich ist es sehr wichtig, daß ich Mitglied im Klub Zena Pakrac bin. Das ist für mich persönlich eine Unterstützung. So wie auch jetzt hier die Zeit im SEKA-Haus. Ich habe dafür gekämpft, daß ich nach Brac fahren kann."
Heute, 1999, umfaßt das Gebiet Pakrac / noch etwa 14.000 Einwohner, überwiegend Kroaten, bzw. Angehörige anderer Bevölkerungsgruppen, die die kroatische Nationalität angenommen haben, um Benachteiligungen als "Nicht-Kroaten" zu vermeiden. Viele Serbinnen/Serben sind nach der Rückeroberung nach Nordbosnien oder Serbien geflohen, da sie Racheakte der kroatischen Bevölkerung befürchteten.
Viele der umliegenden Dörfer sind noch weitgehend zerstört und menschenleer. Die ehemalige Bevölkerung kehrt nur zögernd zurück. Überwiegend internationale Hilfsorganisationen und teilweise der kroatische Staat helfen beim Wiederaufbau der Häuser. Doch es geht langsam voran. Zurückkehrende SerbInnen erhalten vom Staat keinerlei Hilfe zum Wiederaufbau ihrer -Häuser.
Es sind - vier Jahre nach Beendigung des Krieges - noch weite Gebiete nicht von Minen geräumt. Auch die Stadt Pakrac ist noch immer stark zerstört.
Nur ein Teil der Häuser konnte bisher wiederaufgebaut werden, viele Häuser sind nur notdürftig repariert, um vorübergehend Wohnraum zu schaffen.
Die Mehrzahl der Schulgebäude ist noch zerstört. Der Unterricht muß daher improvisiert in anderen Gebäuden abgehalten werden. Immerhin gibt es neben den Grundschulen noch einige Mittelschulen (u.a. mit den Fachbereichen, Medizin, Physiotherapie, Baufachschule, Textilfachschule und Musik).
Große Auswirkungen hat noch immer die fast völlige Zerstörung von Wirtschaft und Infrastruktur und die damit verbundene immense Arbeitslosigkeit. Insbesondere SerbInnen aber auch viele KroatInnen finden keine Arbeitsplätze. Ein großer Teil der heutigen Bevölkerung von Pakrac lebt in Armut. Besonders alleinerziehende Mütter haben große Schwierigkeiten, eine Erwerbsarbeit zu finden. Wenn sie eine finden, ist diese in
der Regel miserabel bezahlt. Ohnehin müssen sie froh sein, wenn der Arbeitgeber bereit ist, sie sozialzuversichern.
Erwerbslose haben außerdem keinen Anspruch auf Kindergeld. Eine Regelung, die die Verlogenheit der Familienpolitik der kroatischen HDZ-Regierung ("Frauen gebärt der Nation Kinder!") überdeutlich werden läßt.
Möglichkeiten zur Berufsausbildung für Jugendliche sind gering, Freizeit-Angebote für Kinder und Jugendliche so gut wie nicht vorhanden.
Schlimmer noch als die äußeren Nöte sind jedoch vielfach für die Menschen die seelischen Wunden, die der Krieg geschlagen hat. Pakrac ist auch heute noch eine geteilte Stadt - obwohl es keine Checkpoints mehr gibt. Mißtrauen, Verbitterung und vielfach auch Haß sind noch stark zu spüren, wenn es auch im Alltagsleben kleine Anzeichen von Versöhnung gibt. Dabei fällt den Kindern und Jugendlichen eine wichtige
Rolle zu (vgl. auch Interview).

Die Überwindung von Haß, Mißtrauen und Verbitterung zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen haben sich die Frauen des Klubs Zena Pakrac ("Frauenclub Pakrac") zu einer ihrer Aufgaben gemacht.
Sie richten ihre Hilfs-Angebote an Angehörige aller Bevölkerungs- und Religionsgruppen, was ihnen jahrelang die Anschuldigung eingebracht hat, "die unterstützen ja nur die Cetniks"(= serbische Paramilitärs, wird aber oft auf alle Serben angewandt).
Entstanden ist der "Frauenklub" aus einer Gruppe von "Trümmerfrauen", die in der auf die Stationierung der UN-Truppen folgenden Waffenstillstandsphase ab 1993 begannen, die Stadt von Trümmern und Müll zu befreien und damit den Ausbruch von Seuchen zu verhindern.
Im Juli 1994 gründeten sie dann - unter der Beteiligung weiterer Frauen - den "Klub Zena Pakrac".
Er sollte ein Ort sein, an dem sich Frauen aller Bevölkerungs- und Religionsgruppen treffen konnten, eine Selbsthilfe- und Selbstunterstützungsgruppe für Frauen einerseits, eine humanitäre Organisation andererseits:
So gründeten sie 1995 ein Wäscherei-Projekt, in dem einige der Mitfrauen ehrenamtlich Wäsche waschen, gegen einen kleinen Unkosten-Beitrag für Waschpulver und Energie. Dieses Angebot nutzt ein großer Teil der ärmeren Bevölkerung von Pakrac. Noch immer ist die Anschaffung einer Waschmaschine für viele Menschen unerschwinglich, gewerbliche Waschsalons gibt es nicht und sie wären für diese Bevölkerungsgruppe auch unbezahlbar. Das Wäscherei-Projekt deckt damit ein existentielles Bedürfnis der Menschen.
1997 initiierten die Frauen des Klubs ein Frauengesundheitsprojekt, da sie erkannt hatten, daß eine große Anzahl von Frauen an Gebärmutter- oder Brust-Krebs erkrankten - als eine Folge der erlittenen Kriegstraumata. Sie organisierten für Hunderte Frauen Vorsorgeuntersuchungen. Sie kämpften darum und setzten durch, daß das Programm neben Kroatinnen auch Serbinnen und Flüchtlingsfrauen aus Bosnien-Herzegowina zu gute kam.
1997 - 1999 führten sie außerdem verschiedene Workshops für Jugendliche zu den Themen "Aufklärung bzgl. Aids und Geschlechtskrankheiten", "Prävention bzgl. Rauchen, bzw. Drogen- / Alkoholabhängigkeit" durch.
Außerdem organisierten sie Workshops für Frauen zum Thema gewaltfreie Konfliktlösung. Seit 1999 betreiben sie auch Aufklärung zum Thema Ökologie.
Im Vorfeld der kroatischen Parlaments-Wahlen, die Ende Dezember 1999 stattfinden sollen, hat sich der Klub Zena Pakrac der Frauenkoalition "Ad Hoc" angeschlossen, die sich für Frauenrechte in Kroatien stark macht und diesbezüglich die etablierten Parteien unter Druck setzt. Der Klub Zena Pakrac ist im übrigen die einzige politisch aktive, nicht-nationalistische Frauenorganisation Westslawoniens. Im Jahr 2000 will sich der Klub besonders dem immer stärker werdenden Problem der "Gewalt in der Familie" annehmen. Der Krieg hat das Ausmaß der männlichen Gewalt an Frauen und Kindern in erschreckendem Maße gesteigert.
Der Klub Zena Pakrac hat zur Zeit 14 aktive Mitfrauen, erhält aber allmählich mehr Zulauf von interessierten Frauen. Die Kerngruppe besteht aus Frauen unterschiedlicher Bevölkerungs- und Religionsgruppen (katholische Kroatinnen, orthodoxe Kroatinnen, orthodoxe Serbinnen, orthodoxe Bosnierinnen, Frauen, die sich keiner dieser Gruppen zuordnen wollen), unterschiedlichsten Alters (von Anfang 20 bis über 60 Jahre) und unterschiedlichster Berufe (von Hausfrau, ungelernter Arbeiterin bis zu Akademikerinnen). Mehrere von ihnen sind zur Zeit arbeitslos. Die meisten Frauen leben / lebten in sogenannten gemischten (kroatisch-serbischen, bzw. katholisch-orthodoxen) Ehen. Dieser Umstand hat zu ihrer Sensibilisierung entscheidend beigetragen. Viele der Frauen betonen im Gespräch, daß sie sich keiner dieser nationalen / religiösen Gruppen zuordnen können: "Wie soll ich mich einer Gruppe zugehörig fühlen, der meine Familie nicht angehören kann?" sagt eine Frau. Und eine andere: "Ich fühle mich am besten mit Menschen, die nicht in diesen Schubladen denken: Mit dieser Unterteilung hat doch all das Furchtbare angefangen, der Krieg, die Grausamkeiten, die Vertreibungen und nun das wirtschaftliche Elend! Aber," fährt sie fort, "genau deswegen müssen wir als Frauen uns einmischen. Die Zeiten sind vorbei, wo wir zu Hause sitzen und den Mund halten - und leiden."